Industrielle KI-Lösungen
Weniger Pilotprojekte, mehr Anlagen und Prozesse, die messbar besser laufen.
Industrielle KI-Lösungen, die den Werksalltag aushalten
In der Industrie ist KI längst im Einsatz, und der Einsatzumfang wächst weiter. Unsere Studie zur Technologieeffizienz zeigt aber auch die Kehrseite: 19 % der Befragten sehen bis heute keinen spürbaren geschäftlichen Mehrwert durch KI. Ein Pilot beweist eben nur, dass etwas möglich ist.
Zwischen Pilot und Produktion liegt die industrielle Wirklichkeit. Sensordaten aus Maschinen mehrerer Generationen, ein Netz, das niemand antasten darf, und ein Betrieb, der rund um die Uhr läuft. Dazu kommt die interne Überzeugungsarbeit: Produktion, IT und Instandhaltung müssen ein solches Vorhaben gemeinsam wollen. Genau dort setzen wir an.
Wir bauen industrielle KI-Lösungen entlang Ihrer Wertschöpfung: in der Fertigung, in der Qualitätsprüfung, in der Instandhaltung und im Produkt selbst. Vorher klären wir, welcher Anwendungsfall sich für Sie rechnet. Erst danach reden wir über Technik.
Less Technology. Better Business.
Warum Industrieunternehmen ihre KI mit uns umsetzen
OT und IT unter einem Dach
Maschinen- und Prozessdaten aus der Fertigung bringen wir mit Ihren IT-Systemen zusammen, inklusive Echtzeit und Netztrennung. Reine IT-Beratungen leisten das selten.
Datenbasis inklusive
Ist Ihre Datengrundlage lückenhaft oder ungeordnet, bringen wir sie zuerst in Form. Wo andere auf einen späteren Anlauf verweisen, machen wir Sie startklar.
KI in der Anlage und auf dem Gerät
Ihr Modell läuft dort, wo es hingehört: in der Cloud, an der Linie oder auf der Steuerung. So bleiben Latenz, Bandbreite und Datenhoheit in Ihrer Hand.
Aufbauen und übergeben
Nach einer begleiteten Hypercare-Phase betreiben Sie die Lösung selbst, mit Runbooks, die Ihr Team im Betrieb erprobt hat. Kein Lock-in, keine Dauerpflicht.
„Der AI Assistent gibt unserem Einkauf eine gemeinsame Wissensbasis an die Hand. Die perfekte Startrampe, um weltweit nach den Lieferanten suchen zu können, die für den jeweiligen Produktionsstandort und die Warengruppe am besten geeignet sind. Die globale Beschaffungsfähigkeit von ifm wird dadurch gestärkt. Neue Mitarbeiter können damit sofort gezielt suchen. Subjektive Erfahrung beeinflusst die Suche nach Lieferanten nicht mehr. Verteilte Daten in ERP-Systemen oder in fragmentierten Datenbanken finden sich hier gebündelt wieder.”
Wo sich industrielle KI heute rechnet, und wo wir abraten
Die stärksten Hebel liegen dort, wo Ihre Anlagen schon Daten liefern und ein Effekt messbar ist. Vorausschauende Wartung steht unter den Nutzenpotenzialen von KI in der Industrie regelmäßig an erster Stelle, scheitert aber besonders oft an genau dieser Voraussetzung: Die Qualität der vorhandenen Daten reicht selten aus. Wo eines von beidem fehlt, wird das Vorhaben ein teurer Versuch.
| Einsatzfeld | Was es voraussetzt |
|---|---|
| Vorausschauende Wartung an Anlagen | Verlaufsdaten über mehrere Ausfälle hinweg, nicht nur Momentwerte. Fehlt die Historie, bauen wir sie zuerst auf. |
Qualitätsprüfung am Produkt | Ausreichend Bildmaterial mit bekannten Fehlerbildern und eine Kamera im Takt der Linie. |
| Anomalien im Prozess | Einen Prozess, dessen Normalzustand sich beschreiben lässt. Dann findet KI auch Fehler ohne bestehende Regel. |
Wissen und Dokumente im Werk | Gepflegte Dokumente und geklärte Zugriffsrechte. Darauf setzen wir Suche und Assistenz für Ihre Mitarbeitenden auf. |
Auf dem Shopfloor setzen AIoT-Lösungen für die Fertigung die KI direkt auf die vorhandene Maschinenvernetzung auf. Fehlerbilder am Produkt erkennt die KI-basierte Fehlererkennung schon an der Linie, nicht erst in der Endkontrolle.
Wir raten ab, wenn ein klares Regelwerk denselben Nutzen billiger und nachvollziehbarer bringt. Ein ganzes Vorhaben stoppen wir selten, eine zu große erste Stufe dagegen regelmäßig. Zwei intern sichtbare Anwendungsfälle sind meist der bessere Start, weil ihr Nutzen im eigenen Haus überprüfbar bleibt.
Wie lässt sich ein Legacy-System ablösen und dabei der Geschäftsbetrieb sichern? Unsere Referenzen geben Einblick in Projekte, bei denen aus gewachsenen Strukturen leistungsfähige, zukunftssichere Systeme wurden.
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Was industrielle KI anders macht als KI im Büro
Ein Sprachmodell, das eine Rechnung falsch zusammenfasst, kostet eine Korrektur. Ein Modell, das eine Anlage falsch einschätzt, kostet eine Schicht. Fünf Unterschiede entscheiden darüber, wer ein solches Vorhaben umsetzen kann.
| In der Industrie ist das anders | Was das bei uns bedeutet |
|---|---|
Ein Fehler bleibt nicht auf dem Bildschirm, er hält eine Linie an. | Wir bauen Stufen, die sich einzeln belegen lassen, statt Autonomie zu versprechen. |
Die Daten kommen aus Steuerungen, Sensoren und SAP, nicht aus Dokumenten. | OT- und IT-Integration ist unsere Kernkompetenz, kein Zusatz. |
Die Auswertung muss oft im Takt der Maschine passieren. | Dann läuft das Modell auf dem Gerät statt in der Cloud. |
Maschinendaten sind Ihr Know-how, nicht nur ein Datensatz. | Rohdaten bleiben auf Wunsch im Werk, der Betrieb europäisch souverän. |
Handeln muss am Ende Ihre Instandhaltung. | Der Mensch bleibt im Review, Ihr Team entscheidet mit und übernimmt den Betrieb. |
Daran können Sie auch jeden anderen Anbieter messen. Fragen Sie, wer Ihre Steuerungen kennt, wer die Datenbasis mitbaut und wer die Lösung in zwei Jahren betreibt. Bleibt eine dieser Antworten vage, wird es im Werk teuer.
Wir bewerten Ihre Use Cases im KI-Readiness-Check und benennen die Blocker.
Industrielle KI in der Anlage und Embedded KI im Gerät
Nicht jedes Modell gehört in die Cloud. Latenz, Bandbreite und Datenhoheit sprechen oft dagegen, besonders wenn die Maschine sofort auf das Ergebnis reagieren muss. Wo gerechnet wird, planen wir deshalb von Anfang an mit.
Embedded-KI-Systeme für die Industrie lösen genau das: Kleine ML-Modelle, bei Bedarf auch Sprachmodelle, laufen direkt im Gerät oder auf der Steuerung. Ihre Rohdaten bleiben damit im Werk.
Meist ist die Kombination die richtige Antwort. Auswertung an der Maschine sichert Reaktionszeiten, Auswertung in der Plattform gibt den Blick über Linien und Standorte hinweg. In die Cloud wandert dabei nur so viel, wie dieser Vergleich braucht. Welche Aufteilung zu Ihrem Fall passt, klären wir vor dem Bauen.
Industrie 4.0-Beartung
Die breitere Digitalisierung Ihrer Produktion, von der Anlagenvernetzung bis zur Software im Werk. Der Einstieg, wenn KI noch nicht das Thema ist.
KI-Beratung
IIoT-Plattform
Digitalisierung in der Produktion
So starten wir Ihr erstes industrielles KI-Projekt
Der erste Schritt ist klein und liefert eine Entscheidungsgrundlage. Den Einstieg bildet der KI-Readiness-Check, auf Wunsch an Ihren Produktivdaten statt an Demo-Daten. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht. Der erste Schritt ist klein und liefert eine Entscheidungsgrundlage. Den Einstieg bildet der KI-Readiness-Check, auf Wunsch an Ihren Produktivdaten statt an Demo-Daten. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht.
| Phase | Ergebnis |
|---|---|
KI-Readiness-Check | Bewertete Anwendungsfälle, benannte Blocker und eine Empfehlung zum Vorgehen. |
Erste Ausbaustufe | Eine produktive Lösung an einer Linie oder an einem Standort, kein Prototyp, der später weggeworfen wird. |
Übergabe | Ihr Team betreibt selbst, mit erprobten Runbooks und besetzten Rollen. |
Gearbeitet wird im gemischten Team aus Ihren Fachleuten und unseren Entwicklern. Ihre Instandhalter und Prozessfachleute entscheiden mit, welche Ergebnisse im Alltag weiterhelfen. Eine KI, die im Werk niemand nutzt, gilt bei uns als gescheitert, und genau daran messen wir den Erfolg.
Eine selbststeuernde Fabrik versprechen wir Ihnen nicht. Wir bauen die Stufen, die sich heute rechnen, und die nächste erst, wenn die vorige belegt ist.
Wir bauen sie im gemischten Team und übergeben sie mit erprobten Runbooks.
Häufige Fragen zu industriellen KI-Lösungen
Können wir eine KI-Lösung aus der Verwaltung auf die Produktion übertragen?
Selten eins zu eins. Modelle lassen sich übernehmen, die Datenanbindung nicht: In der Verwaltung liegen die Daten in Dokumenten und Büroanwendungen, in der Produktion in Steuerungen, Sensoren und in SAP. Wer aus allgemeinen KI-Lösungen für Unternehmen kommt, baut vor allem den Weg von der Maschine in die Auswertung neu.
Was sind Embedded-KI-Systeme für die Industrie und wann lohnen sie sich?
Embedded-KI-Systeme für die Industrie sind KI-Modelle, die direkt im Gerät oder auf der Steuerung laufen, statt in der Cloud. Sie lohnen sich, wenn Reaktionszeiten im Millisekundenbereich zählen, die Bandbreite knapp ist oder Rohdaten das Werksgelände nicht verlassen sollen. Kleine ML-Modelle lassen sich dort über zehn Jahre betreiben.
Mit welchen Programmiersprachen arbeitet MaibornWolff bei industriellen KI-Lösungen?
MaibornWolff legt sich bei industriellen KI-Lösungen nicht auf bestimmte Programmiersprachen fest. Die Programmiersprache folgt der Lösung, nicht umgekehrt: Was auf einer Steuerung läuft, stellt andere Anforderungen als eine Auswertung in der Datenplattform. Über den Erfolg entscheiden die Ebenen darüber, also Datenanbindung, Architektur und Betrieb. Die Sprachwahl treffen wir gemeinsam mit Ihrem Team, damit Ihre Mitarbeitenden die Lösung später selbst weiterentwickeln können.
Mit welchen Plattformen und Technologien arbeitet MaibornWolff bei industriellen KI-Lösungen?
MaibornWolff arbeitet herstellerunabhängig und wählt Plattform und Technologie nach Ihrem Anwendungsfall. Zertifiziert oder Partner sind wir bei den großen Cloud- und Datenplattformen, dazu kommt eine europäisch souveräne Option für erhöhte Anforderungen an Datenhoheit. Unternehmensweit sind wir nach ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert.
Mit welchem Aufwand müssen wir bei einem Projekt für industrielle KI-Prozesse rechnen?
Der Aufwand für industrielle KI-Prozesse hängt von Datenlage, Maschinenpark und Zielbild ab, deshalb starten wir mit einem Assessment mit kalkulierbarem Rahmen. Am häufigsten unterschätzt werden zwei Posten: der interne Aufwand bei Ihnen und die Anbindung bestehender Systeme, allen voran SAP. Beides bewerten wir vorab.
Warum MaibornWolff?
Als einer der innovativsten IT-Dienstleister mit großer Leidenschaft für KI konzentrieren wir uns vollständig auf das Projektgeschäft und individuelle Software-Entwicklung – ohne eigene Produkte. Um an der Spitze zu bleiben, investieren wir kontinuierlich in unser Team aus Digital Technology Engineers und entwickeln digitale Lösungen, die durchdacht, effizient und auf das Wesentliche reduziert sind.
Unser Grundsatz: Simplizität statt Komplexität. Wir entwickeln nur, was wirklich gebraucht wird – maßgeschneidert, nutzbringend und zuverlässig. Unsere Ergebnisse sprechen für sich. Mit über 800 Großsystemen und mehr als 10.000 Personenjahren Erfahrung im High-End-Software-Engineering zählen wir zu den wenigen, die selbst größte und komplexeste IT-Landschaften zuverlässig realisieren. Dank enger Partnerschaften mit führenden Hyperscalern betreiben unsere Kunden ihre Lösungen in den modernsten und leistungsfähigsten Umgebungen der Gegenwart.
Less Technology. Better Business.