CRA Beratung
Den Cyber Resilience Act erfüllen und technisch im Produkt umsetzen
Von der Anforderungsanalyse bis zum konformen, vernetzten Produkt — aus einer Hand
Der EU Cyber Resilience Act (CRA) macht Cybersicherheit für alle vernetzten Produkte mit digitalen Elementen ab Dezember 2027 verbindlich. Für Hersteller heißt das: Security wird vom optionalen Feature zur gesetzlichen Pflicht über den gesamten Produktlebenszyklus. Die eigentliche Herausforderung liegt dabei selten im Verstehen der Anforderungen, sondern in ihrer technischen Umsetzung im Gerät — dort, wo Firmware, Update-Wege und Lieferkette zusammenkommen.
Genau hier setzen wir an. MaibornWolff verbindet regulatorische Einordnung mit echter Engineering-Tiefe: Wir beraten nicht nur, welche Pflichten für Ihre Produkte gelten, sondern setzen sie gemeinsam mit Ihnen technisch um — von Security by Design (SBOM) bis zu sicheren Over-the-Air-Updates. So wird aus CRA-Compliance kein Papierprozess, sondern ein wartbares, konformes Produkt.
Less Technology. Better Business.
Was der Cyber Resilience Act für Hersteller bedeutet
Der Cyber Resilience Act ist die erste EU-Verordnung, die verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für alle vernetzten Produkte mit digitalen Elementen auf dem EU-Markt festlegt. Er ist seit Dezember 2024 in Kraft; seine Pflichten greifen gestaffelt. Wer die regulatorische Kurve früh nimmt, gewinnt vor allem eines: Planungssicherheit und Marktzugang.
Die zentralen Fristen im Überblick:
-
Seit 10. Dezember 2024: Die Verordnung ist in Kraft getreten.
-
Seit 11. September 2026: Aktiv ausgenutzte Schwachstellen müssen über die europäische Meldeplattform an das zuständige CSIRT — in Deutschland das BSI — und an ENISA gemeldet werden.
-
Ab 11. Dezember 2027: Alle Produktanforderungen sind verbindlich, die CE-Kennzeichnung wird zum Nachweis.
Die Kernpflichten für Hersteller umfassen Security by Design, ein Schwachstellen-Management über den gesamten Supportzeitraum, eine maschinenlesbare SBOM, die Meldepflicht sowie die CE-Kennzeichnung konformer Produkte. Der Supportzeitraum beträgt mindestens fünf Jahre — muss aber der erwartbaren Nutzungsdauer entsprechen und liegt bei Hausgeräten, Industrieausrüstung oder Aufzügen deutlich über zehn Jahren. Diesen Zeitraum müssen Hersteller angeben, bevor das Produkt verkauft wird; er wird damit zur zugesagten Produkteigenschaft. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 15 Mio. Euro oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Der CRA greift zudem mit NIS-2, der Radio Equipment Directive (RED) und dem AI Act ineinander — eine durchdachte Umsetzung deckt daher oft mehrere Vorgaben zugleich ab.
Auch Bestandsgeräte betroffen: Wann Nachrüstung zur Pflicht wird
Der CRA ist nicht nur ein Thema für Neuentwicklungen. Maßgeblich ist für jedes einzelne Gerät der Tag, an dem es erstmals auf den EU-Markt gelangt: Fällt dieser auf den 11. Dezember 2027 oder später, gilt der CRA vollständig — auch für eine Serie, die seit Jahren unverändert läuft, und auch für bereits produzierte Ware, die noch im Lager steht.
Wer ein bereits ausgeliefertes Gerät wesentlich verändert, bringt es rechtlich neu in Verkehr. Sicherheitsupdates lösen das nicht aus, ein größeres Funktionsupdate kann es auslösen. Damit wird die Nachrüstung von Sicherheitsfunktionen für viele Hersteller zur Voraussetzung für den weiteren Marktzugang — ein Punkt, der gerade im Maschinen- und Anlagenbau sowie bei Hausgeräteherstellern für Bewegung sorgt.
MaibornWolff: Ihr Partner für CRA-Beratung und Umsetzung
Anders als Zertifizierer oder reine Compliance-Berater bringen wir die technische Umsetzungskompetenz mit, die der CRA im Kern verlangt. Wir sprechen die Sprache Ihrer Hardware-Ingenieure ebenso wie die der Cloud-Plattformen — und denken Compliance vom Produkt her.
Wir klären, welche CRA-Pflichten für Ihre Produkte gelten, und setzen sie technisch um — statt es bei einem Gutachten zu belassen. Ein Ansprechpartner von der Analyse bis zum konformen Gerät.
Sicherheit verankern wir von Beginn an in Architektur und Entwicklungsprozess, nicht nachträglich. Das erfüllt die CRA-Kernforderung und senkt langfristig Wartungs- und Nachrüstkosten.
OTA-Update-Architekturen, Secure Boot, SBOM in der CI/CD-Pipeline: Wir haben diese Bausteine in realen Produktflotten gebaut, nicht nur konzipiert — über 10 Jahre IoT-Erfahrung.
Wir haben kein eigenes Plattformprodukt und empfehlen die Lösung, die zu Ihren Anforderungen und Ihrer Bestandsarchitektur passt — herstellerunabhängig und ehrlich evaluiert.
Entscheidend für den Projekterfolg: Das Team hat nicht versucht, Sicherheit in einer ‚Polizeirolle‘ von außen in die Entwicklungsteams zu bringen. Stattdessen hat es unsere Teams selbst dazu befähigt, die Sicherheit systematisch zu beurteilen.
Diese Unternehmen vertrauen bereits auf unsere Expertise
Unsere CRA-Leistungen: von der Standortbestimmung zum konformen Produkt
Je nach Ausgangslage steigen wir am passenden Punkt ein. Das Ergebnis ist immer dasselbe: ein klarer Weg zur CRA-Konformität, der technisch trägt und im Betrieb funktioniert.
1. CRA Readiness Check und Betroffenheitsanalyse
Zuerst klären wir gemeinsam, welche Ihrer Produkte unter den CRA fallen und in welche Risikoklasse sie gehören. Wir bewerten den Ist-Zustand von Firmware, Update-Fähigkeit und Lieferkette und zeigen konkret, wo Handlungsbedarf besteht. So erhalten Sie eine belastbare Grundlage, statt im Ungefähren zu planen.
CRA-Betroffenheit in 2 Minuten klären
Ob Sie als Hersteller von Hardware, Software oder vernetzten Produkten unter den Cyber Resilience Act fallen und wie dringend Handlungsbedarf besteht, hängt von Ihrer Ausgangslage ab. Unser kostenloses Online-Assessment zeigt Ihnen in rund zwei Minuten, wo Sie stehen und was als Nächstes ansteht.
2. Security Assessment und Schwachstellenanalyse
In einer strukturierten Sicherheitsbewertung analysieren wir Ihre Produktarchitektur auf Schwachstellen und gleichen sie mit den CRA-Anforderungen ab. Wir priorisieren Befunde nach Risiko und Umsetzbarkeit, damit Sie Ihr Budget dort einsetzen, wo es den größten Sicherheits- und Compliance-Effekt hat.
3. Security by Design in der Produktarchitektur
Wir verankern Sicherheit dort, wo sie hingehört: in der Architektur. Von Secure Boot über gehärtete Kommunikation bis zu einer crypto-agilen Update-Signierung (Stichwort Post-Quantum-Readiness) gestalten wir die technischen Grundlagen, die der CRA über den gesamten Lebenszyklus fordert.
Warum das zählt, zeigt die Krypto-Agilität konkret: Das BSI hat die Migration auf quantensichere Verfahren auf 2030 für Betreiber kritischer Infrastrukturen und 2032 für alle anderen terminiert. Ein Gerät, das 2027 in den Markt geht und zehn Jahre laufen soll, muss beides können — aktualisiert werden und dabei das Signaturverfahren wechseln. Die neuen Verfahren arbeiten mit deutlich größeren Schlüsseln. Wer Speicher und Update-Bandbreite ohne Reserve dimensioniert, kann diesen Wechsel später nicht mehr vollziehen — ein Argument, das ein reiner Zertifizierer nicht liefert.
4. SBOM, Schwachstellen-Management und Meldeprozesse
Wir integrieren die Erstellung einer maschinenlesbaren Software Bill of Materials in Ihren Build-Prozess und etablieren ein kontinuierliches Schwachstellen-Management inklusive CVE-Tracking. Zusätzlich helfen wir, die ab September 2026 geltende Meldepflicht prozessual sauber abzubilden.
Dabei ist die Meldepflicht weniger ein Compliance- als ein Engineering-Thema: Sie ist dreistufig — eine Frühwarnung binnen 24 Stunden, eine ausführliche Meldung binnen 72 Stunden und ein Abschlussbericht binnen 14 Tagen nach Verfügbarkeit einer Lösung. Die 24-Stunden-Frist läuft in Kalenderzeit, nicht in Arbeitstagen. Wer freitagabends von einer aktiv ausgenutzten Schwachstelle erfährt, muss am Samstag melden.
Damit das gelingt, müssen drei Dinge vorab geklärt sein: eine benannte, auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichbare Rolle mit Mandat zur Meldung; ein Meldekanal für Sicherheitsforscher, Kunden und den eigenen Support samt laufender Beobachtung der eingesetzten Komponenten; und ein Device Management, das jederzeit beantwortet, welche Geräte in welchem Softwarestand im Feld sind. Am letzten Punkt hängen die meisten Hersteller — und genau diese Fähigkeit baut MaibornWolff mit auf.
5. Sichere OTA-Updates über den Lebenszyklus
Der CRA verlangt Security-Updates über Jahre. Wir bauen die dafür nötige Over-the-Air-Update-Infrastruktur mit Staging, Rollback und Fleet-Analytics — bewährt in Produktflotten mit über einer Million Geräten. So schließen Sie Schwachstellen zuverlässig, statt Techniker ins Feld schicken zu müssen.
Ob sich eine Update-Strecke überhaupt nachrüsten lässt, hängt an drei Dingen: freiem Flash-Speicher für ein zweites Firmware-Abbild, einem Bootloader, der den Rückfall auf den alten Stand erlaubt, und einem Weg, auf dem das Update das Gerät auch dann erreicht, wenn es selten online ist. Das erklärt zugleich, warum Sicherheitsupdates in der Praxis oft nicht eingespielt werden: Ohne Rückfallpfad kann ein fehlgeschlagenes Update das Wartungsfenster sprengen und die Anlage stoppen. Genau deshalb denkt MaibornWolff den Rückfallpfad von Beginn an in der Architektur mit.
6. Nachweise und Weg zur CE-Kennzeichnung
Wir unterstützen Sie dabei, die technische Dokumentation und die Nachweise zu erstellen, die für die CRA-Konformität und die CE-Kennzeichnung nötig sind — und arbeiten bei Bedarf mit Ihrer benannten Stelle oder Ihrem Zertifizierer zusammen. Die Prüfung selbst erfolgt durch akkreditierte Stellen; wir schaffen die technische Grundlage dafür.
Ob Readiness Check, Security Assessment oder komplette Umsetzung: Wir steigen genau dort ein, wo Sie Unterstützung brauchen. Sprechen Sie mit unseren CRA-Expert:innen über Ihren nächsten Schritt.
Für wen die CRA-Beratung besonders relevant ist
Der CRA betrifft alle Hersteller vernetzter Produkte mit digitalen Elementen. Besonders hoch ist der Handlungsdruck in Branchen mit langen Produktlebenszyklen und großen Geräteflotten:
-
Maschinen- und Anlagenbau — vernetzte Maschinen mit langer Laufzeit, oft mit Retrofit-Bedarf.
-
Hausgeräte und Consumer IoT — vernetzte Massenprodukte mit App-Anbindung und OTA-Fähigkeit.
-
Energie- und Gebäudetechnik — PV/Speicher, Ladeinfrastruktur, Gebäudeautomation, teils nahe NIS-2.
-
Industrie- und Sicherheitstechnik, Sensorik — vernetzte, teils safety-kritische Geräte.
-
AgTech und Veterinärtechnik — vernetzte Landtechnik und Geräte für den Veterinärbereich. Anders als Medizinprodukte für Menschen sind sie nicht anderweitig reguliert und fallen damit unmittelbar unter den CRA.
Sie müssen intern noch überzeugen? Wir liefern die sachliche Grundlage, mit der Sie den Handlungsbedarf gegenüber Geschäftsführung und Vorstand nachvollziehbar machen — vom Zeitplan bis zum Aufwand.
Für die Umsetzung gilt eine klare Reihenfolge: Zuerst kommt, was an der Hardware hängt und sich später nicht per Update nachziehen lässt — Bootloader, Speicherlayout, Schlüsselablage. Dann folgen SBOM und Flottenübersicht, weil Schwachstellenbewertung und Meldefrist darauf aufsetzen. Die Nachweisführung steht zuletzt, weil sie aus den Maßnahmen davor entsteht. Jeder Schritt ist einzeln beauftragbar, nach jedem Schritt ist ein Ausstieg möglich, und Quellcode wie Dokumentation gehören dem Kunden.
Und der Aufwand zahlt doppelt: Der CRA zwingt Hersteller zu genau der Infrastruktur, die sie für digitale Services ohnehin brauchen. Wer sie einmal richtig baut, erfüllt nicht nur die Verordnung, sondern kann seine Produkte danach aus der Ferne warten, erweitern und mit Zusatz-Services monetarisieren.
Ihr Nutzen: Compliance, die technisch trägt
Mit rechtzeitiger CRA-Konformität sichern Sie den Zugang zum EU-Markt und die CE-Kennzeichnung — ohne Zulassungsrisiko kurz vor der Deadline.
Security by Design, SBOM und sichere Updates schützen Ihre Produkte real über den gesamten Lebenszyklus, nicht nur auf dem Papier.
Eine priorisierte Roadmap macht Aufwände transparent. Früh gesetzte Weichen vermeiden teure Nachrüstungen und Feldeinsätze später.
Beratung, Engineering und Betrieb aus einer Hand: weniger Schnittstellen, klare Verantwortung, schnellere Umsetzung.
Für Bedrohungsanalyse und laufendes Schwachstellenmanagement setzt MaibornWolff eigene Werkzeuge ein: ThreatSea für die strukturierte Bedrohungsanalyse und SecObserve für das kontinuierliche Schwachstellenmanagement im Betrieb — der Unterschied zu einem reinen Berater.
Unsere Referenzen und Projekte
Was der CRA verlangt, hat MaibornWolff in konkreten Sicherheitsprojekten bereits umgesetzt — von einem zertifizierbaren Secure Software Development Lifecycle über Bedrohungs- und Risikoanalysen bis zur Plattformhärtung im Feld.
-
Zur Monitoring ReferenzArbeitssicherheit neu gedacht: Live-Monitoring und Management von Gasmessgeräten in der CloudCybersecurityEmbedded Systems & RoboticsIoTZur Monitoring ReferenzCloud-Plattform für Live-Monitoring & Management mobiler Gasmessgeräte
Zur Monitoring ReferenzCloud-native Microservices, IoT-Gateway, skalierbares Kubernetes-Backend (Azure)
Zur Monitoring ReferenzEchtzeit-Alarme weltweit in unter 10 Sekunden, 140.000+ Geräte
-
Zur MAN ReferenzMAN – ATLAS L4. Control Center für den autonomen TruckCloudData/DatenplattformenAppsZur MAN ReferenzControl Center zur technischen Überwachung fahrerloser LKWs
Zur MAN ReferenzUX-Design, Produkt-Strategie, Datenstruktur, Fahrzeugdaten-Visualisierung
Zur MAN ReferenzÜberwachung, Fernunterstützung, Missionsabwicklung, Berichte für kommerzielle autonome Transportlösungen
-
Zur NETZSCH ReferenzNETZSCH: Entwicklung einer IoT-PlattformCloudData/DatenplattformenIoTZur NETZSCH ReferenzEinheitliche IoT-Plattform für 3 Geschäftsbereiche, Harmonisierung der bestehenden IoT-Lösungen
Zur NETZSCH ReferenzIoT-Geräteanbindung, Visualisierungssoftware für Datenauswertung, Cloud-Infrastruktur, Betrieb
Zur NETZSCH ReferenzSchnelles Testen in der Cloud-Infrastruktur, schnelle Integrierbarkeit von Anwendungsfällen wie Predictive Maintenance, Prozessoptimierungen etc.
-
Zur OroraTech ReferenzOroraTech - Security & Compliance SupportCloudCybersecurityIT-Beratung & StrategieZur OroraTech ReferenzRisikobedrohungsanalysen für Satelliten-Startup
Zur OroraTech ReferenzSecurity Prozess-Definition, IT-Security-Risk-Register, Maßnahmenplan
Zur OroraTech ReferenzZukunftssichere IT-Security für erfolgreiches Wachstum
-
Zur TKE ReferenzTK Elevator: Health Check Connectivity für das IoT Gateway von AufzügenCybersecurityIoTEmbedded Systems & RoboticsZur TKE ReferenzIoT-Gateway (MAX Box) für Datenverbindung zwischen Aufzug & IoT-Plattform
Zur TKE ReferenzUntersuchung der Code-Qualität, Architektur, Betrieb & Organisation
Zur TKE ReferenzOptimierung von Konnektivität des IoT-Gateways & Digitalisierung der Aufzüge
-
Zur inCTRL ReferenzinCTRL Solutions: Modernisierung der IoT-Plattform für WasseraufbereitungsanlagenCloudIoTIT ModernisierungZur inCTRL ReferenzIoT- & Software-Modernisierung, Integration neuer Funktionen
Zur inCTRL ReferenzAufbau Data Warehouse, Integration von Microservices, automatisierte Qualitätssicherung, Continuous Integration & Continuous Deployment (CI/CD)
Zur inCTRL ReferenzVerbesserte Resilienz, Wartbarkeit & Weiterentwicklungsfähigkeit der Plattform
-
Zur MAN ReferenzMAN: Effiziente Bedrohungsanalyse für SteuergeräteCybersecurityIoTEmbedded Systems & RoboticsZur MAN ReferenzSchutz digitalisierter LKWs vor virtuellen Angriffen
Zur MAN ReferenzRisikoanalyse nach 4x6 Methodik, ThreatSea, ISO21434
Zur MAN ReferenzSchnelle Identifizierung relevanter Bedrohungen für sofort wirksame Sicherheitsmaßnahmen
-
Zur Miele ReferenzMiele Hausgeräte sind weltweit vernetztCloudIoTEmbedded Systems & RoboticsZur Miele ReferenzWeiterentwicklung der IoT-Plattform für vernetzte Hausgeräte
Zur Miele ReferenzContainerbasierte Architektur, offene Standards, modularer Aufbau
Zur Miele ReferenzSchnelle Verfügbarkeit & Skalierbarkeit der digitalen Dienste, hoher Anwendermehrwert
-
Zur STIHL ReferenzSTIHL: Mähroboter iMOW per App steuernCloudAppsIoTZur STIHL ReferenzSteuerung und Konfiguration des Mähroboters per Smartphone
Zur STIHL ReferenzEntwicklung von App, Web, Cloud Plattform und direkter Bluetooth-Kommunikation
Zur STIHL ReferenzDigitale Vorteile für Nutzer, App-Steuerbarkeit, Remote Software Updates
-
Zur ifm services Referenzifm services: Fernwartung von Anlagen und MaschinenCloudIoTEmbedded Systems & RoboticsZur ifm services ReferenzVollintegrierter Remote Access in der IoT-Plattform
Zur ifm services ReferenzFull Stack Cloud-Application, RUST-basierte Clients, UX-Design
Zur ifm services ReferenzAuswertung von Sensordaten aus der Produktion als Basis für nachhaltige Entscheidungen für die Kunden
-
Zur MAN ReferenzMAN: Secure Software Development Life CycleCybersecurityIT-Beratung & StrategieQuality EngineeringZur MAN ReferenzSchutz digitalisierter Fahrzeuge vor virtuellen Angriffen & digitalen Gefahren
Zur MAN ReferenzSSDLC in Fahrzeug-Backend-Systemen (UNECE R155), Cybersecurity-Managementsystem
Zur MAN ReferenzRichtlinien, Methodiken & Tools zur eigenständigen Risiko-Identifizierung, Bewertung & Behandlung für die Mitarbeitenden
-
Zur BMW Group ReferenzBMW Group: Remote Software Upgrade für FahrzeugeCloudCybersecurityIoTZur BMW Group ReferenzSoftware Upgrades ohne erforderlichen Besuch im Servicebetrieb
Zur BMW Group ReferenzBackend-System zur Over-the-Air-Kommunikation mit dem Fahrzeug, 24/7 Support
Zur BMW Group ReferenzIT-Security, mehr Komfort, On-Demand-Versorgung mit neuen Features
-
Zur Creditreform ReferenzCreditreform: Sicherer Identitätsnachweis im WebCybersecurityWeb & Portal-PlattformenBanken/Versicherungen/FSIZur Creditreform ReferenzSchneller, kundenfreundlicher & betrugssicherer digitaler Identitätsnachweis
Zur Creditreform ReferenzPilot zur fälschungssicheren Speicherung & Verwaltung von Identität & Firmeninformationen in einer Dezentralen Identität (DID)
Zur Creditreform ReferenzGeprüfte Daten wiederverwendbar über unterschiedliche Anbieter hinweg
-
Zur SMA ReferenzSMA: Entwicklung einer Web UI für ennexOS PlattformDigital Design/UX DesignIoTWeb & Portal-PlattformenZur SMA ReferenzSchaffung eines einheitlichen Kundenerlebnisses auf allen Produkten, reibungsloser Generationswechsel für den Kunden, sicherer, agiler Betrieb
Zur SMA ReferenzWebUI zur Digitalisierung & Automatisierung der Energiemanagement-Prozesse, Open Source-Lösung zur Energiefluss-Visualisierung
Zur SMA ReferenzEnergiefluss- & -kostenoptimierung, Betriebssicherheit, Kundenfreundlichkeit
-
Zur Weidmüller ReferenzWeidmüller: Progression der Industrial Service PlattformCloudIoTWeb & Portal-PlattformenZur Weidmüller ReferenzSchaffung eines zentralen, intuitiven, ausbaufähigen Portals als Basis für industrielle Anwendungen (Fernzugriff, Datenvisualisierung, ML)
Zur Weidmüller ReferenzExploration, Aufbau & Weiterentwicklung der Basisplattform für Industrial Services
Zur Weidmüller ReferenzInnovatives Portal für End-to-End-Lösungen, MVP in nur 7 Monaten
Warum Engineering-Tiefe bei CRA den Unterschied macht
Compliance scheitert selten am Willen, sondern an der Umsetzung. Laut der MaibornWolff Technologieeffizienz-Studie 2026 (n = 305 IT-Verantwortliche) bremst zu komplexe Software bei 61 % der Befragten die Produktivität. Übertragen auf den CRA heißt das: Wer Security-Anforderungen nur dokumentiert, aber nicht sauber in Architektur und Update-Prozesse übersetzt, produziert Aufwand ohne Schutzwirkung. Genau diese Übersetzung ist unsere Kernkompetenz.
Von der Betroffenheitsanalyse bis zur technischen Umsetzung im Gerät: Unsere Expert:innen zeigen Ihnen, wo Sie stehen und wie Sie CRA-Konformität planbar erreichen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.
FAQ: Häufige Fragen zum Cyber Resilience Act
Wir sind bereits nach IEC 62443, UN R155, EN 303 645 oder ISO 27001 zertifiziert — reicht das für den CRA?
Das ist die häufigste Frage — und die Antwort ist ein klares Jein. Bestehende Zertifizierungen decken Teile ab, aber keine vollständig: R155 und R156 decken die Prozessseite weitgehend ab, IEC 62443-4-1 und -4-2 einen großen Teil der technischen Anforderungen, EN 303 645 die Grundlinie für Consumer IoT. ISO 27001 hingegen betrifft das Unternehmen, nicht das Produkt, und trägt für die CRA-Konformität eines Geräts wenig bei. Welche Lücke im konkreten Fall bleibt, klärt der Readiness Check.
Betrifft der CRA auch Produkte, die nicht am Internet hängen?
In vielen Fällen ja. Es genügt eine Datenverbindung zu einem anderen Gerät oder Netz — auch lokal über Bluetooth, einen Feldbus oder eine Serviceschnittstelle. Ein Gerät ohne dauerhafte Internetanbindung ist also nicht automatisch außen vor.
Wir kaufen Software und Module zu — sind dann nicht die Zulieferer verantwortlich?
Für das Produkt, das den eigenen Namen trägt, bleibt die Verantwortung beim Hersteller. Praktisch heißt das: Von jedem Zulieferer braucht es eine SBOM, eine Zusage zum Supportzeitraum und einen Meldeweg für Schwachstellen. Das gehört in die Beschaffungsverträge — und zwar, bevor die Komponente ausgewählt ist.
Sollen wir warten, bis die harmonisierten Normen vorliegen?
Nein. Eine harmonisierte Norm verschiebt die Begründungslast, nicht die Arbeit am Produkt. Die technischen Voraussetzungen — sichere Update-Wege, SBOM, Flottenübersicht — müssen ohnehin geschaffen werden und lassen sich nicht kurzfristig nachrüsten.
Wir haben kein eigenes Team für Produktsicherheit. Geht das trotzdem?
Ja, in gemischten Teams. Da der Prozess anschließend beim Kunden laufen muss, wird er von Anfang an so gebaut, dass die eigene Organisation ihn selbst durchführen kann. Dass das trägt, zeigt MAN Truck & Bus: Dort folgen heute 22 Entwicklungsteams dem gemeinsam aufgebauten Secure-SDLC.
Bringt der CRA-Aufwand außer Compliance noch etwas?
Ja. Der CRA zwingt Hersteller zu genau der Infrastruktur, die sie für digitale Services ohnehin brauchen: sichere Update-Wege, Flottenübersicht, Fernwartbarkeit. Wer diese Basis einmal richtig baut, erfüllt nicht nur die Verordnung, sondern kann seine Produkte danach aus der Ferne warten, weiterentwickeln und mit Zusatz-Services monetarisieren.
Übernimmt MaibornWolff auch die CRA-Zertifizierung?
Nein — und das ist bewusst so. MaibornWolff baut die Fähigkeiten und erstellt die Nachweise; die Bewertung führt der Kunde selbst oder eine benannte Stelle durch. Wer die Umsetzung liefert, sollte sie nicht selbst abnehmen. Diese Trennung ist üblich und ein Vertrauensargument, kein Defizit.
Wer klärt die rechtlichen Fragen rund um Rollen, Verträge und Haftung?
MaibornWolff baut die Technik und die Nachweise. Für rechtliche Fragen rund um CRA und Regulatorik — etwa die Rollenabgrenzung zwischen Hersteller, Importeur und Händler, die Vertragsgestaltung mit Zulieferern oder die Haftung in der Lieferkette — besteht eine Zusammenarbeit mit der Kanzlei Heuking in Hamburg. Der Kontakt wird vermittelt, beauftragt wird direkt.