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Weihnachten im Mai: Oculus Quest ist da

Von Robert Schmitz
24. Mai 2019

Die Vorfreude unter den VR-Enthusiasten in unserem Team war groß: Diese Woche war der Verkaufstart des Oculus Quest.

Das Besondere an diesem Gerät: Während fast alle anderen VR-Headsets durch ein Kabel mit einem leistungsstarken Gaming-Rechner verbunden werden müssen, um zu funktionieren, bringt die Quest diese Rechenpower gleich mit. Sie ist ein Stand-Alone Gerät, also kein störendes Kabel mehr, über das man stolpern könnte oder das den Bewegungsspielraum einschränkt. Und den hat man mit der Quest ohne Ende – denn als erstes Stand-Alone VR-Headset erlaubt es seinen TrägerInnen, sich frei im Raum zu bewegen. Die eigenen vier Wände sind die Grenze. 

Beindruckendes Tracking

Wir haben die Quest einige Stunden getestet und sind sehr beeindruckt von der Qualität des Trackings, also davon wie die Quest die Bewegungen der TrägerIn erkennt und in virtuelle Bilder umsetzt. Auch die mitgelieferten Controller werden präzise getrackt – und das, dank eingebauten Kameras im Headset, ohne den geringsten Aufwand.

Für diesen Grad an Bewegungsfreiheit war früher immer ein aufwendiger Aufbau von Trackern notwendig. Eine Präsentation unserer Showcases beim Kunden war entsprechend vorbereitungsintensiv. Die Handlichkeit der Quest erlaubt uns, sie auf gut Glück zu Akquiseterminen mitzunehmen und spontan unsere Demos zu zeigen. Viele große Hersteller bauen inzwischen auf Virtual Reality fürs Anlernen ihrer Arbeitskräfte und bauen hierfür eigens VR-Schulungszentren auf. Neue Geräte wie die Quest machen VR nun portabel, leichtgewichtig und somit auch wesentlich günstiger. Quasi "VR zum Mitnehmen".

Wir bereiten uns bereits darauf vor unsere bestehenden VR Showcases für die Oculus Quest anzupassen. Denn die Portabilität kommt nicht ganz umsonst: Die Quest ist nicht so leistungsfähig, wie die Gaming-Notebooks auf denen unsere Showcases sonst immer liefen.

Aber wir glauben dennoch: Portable VR-Headsets sind die Zukunft.

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