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ReDI-School zu Besuch bei MaibornWolff

 und Abdulsalam Hamdan
17. Dezember 2018

Am 15. November 2018 begrüßte MaibornWolff 16 Studentinnen und Studenten der ReDI-School (mehr unten) zu einem abendfüllenden Workshop zu dem Thema Produkte gestalten durch UX, UCD und Usability. Über einem libanesischen Abendessen lernten sich die TeilnehmerInnen untereinander, und die sechs freiwilligen MaibornWolff-MitarbeiterInnen kennen. Frisch gestärkt stürzten sich die wissbegierigen ReDI-School-StudentInnen anschließend direkt in den Workshop.

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UX, UCD und Usability kennenlernen

Der Workshop begann mit einem Theorieteil. Nach Klärung der Begrifflichkeiten wurden den TeilnehmerInnen die vier Phasen des User-Centered-Design-Prozesses anhand von Praxisbeispielen näher gebracht. Dabei wurden gängige Methoden der einzelnen Phasen wie die Erstellung von Personas, PPD, Prototyping und Usability-Test vorgestellt.

Erste Produkte selbst gestalten

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Im Anschluss an den Theorieteil durften die TeilnehmerInnen zwei dieser bei MaibornWolff beliebten Methoden selbst ausprobieren. Ihnen wurde zuerst die Persona Chris Candy vorgestellt. Chris ist ein wahrer Waffel-Liebhaber und wünscht sich eine App, um Münchenweit die besten Angebote für Waffeln auf Weihnachtsmärkten zu finden. Die TeilnehmerInnen erarbeiteten in Vierergruppen mit Hilfe eines U-Experten bzw. einer U-Expertin von MaibornWolff im so genannten partizipativen, parallelen Design-Prozess, kurz PPD, ein grobes Konzept für eben diese App. Der PPD ist eine beliebte Methode, die oft auch beim Kunden angewendet wird. In mehreren Runden werden Ideen für Use Cases in Scribbles zeichnerisch dargestellt. Die in Stillarbeit in wenigen Minuten erstellten Scribbles werden im Anschluss den anderen TeilnehmerInnen des PPDs vorgestellt. Diese Vorstellungsrunde dient der direkten Weiterentwicklung von Ideen. In der nächsten Zeichenrunde gehen alle inspiriert ans Werk und verbessern den aktuellen Stand ihrer bisherigen Scribbles. Abschließend werden durch eine Priorisierung der Features die Lieblingsaspekte jedes Teilnehmers aus allen finalen Scribbles herauskristallisiert. Ein grobes Konzept entsteht. In der realen Arbeitswelt vereint der PPD wichtige Stakeholder wie beispielsweise NutzerIn, PO, EntwicklerIn und UX-ExpertInnen an einem Tisch.

Im nächsten Schritt wurde dieses grobe Konzept durch die ReDI-StudentInnen in einen Papierprototypen umgewandelt, welcher dann den anderen Gruppen vorgestellt wurde. Viele TeilnehmerInnen waren überrascht, wie schnell verschiedene Ideen zu einem gemeinsamen Konzept kombiniert und zu Papier gebracht werden können. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass die erste eigene Idee nicht immer auch die beste Idee ist und durchaus weiterentwickelt werden kann.

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Ausblick

Der Abend endete mit einem finalen Get-Together und Networking. Alle Anwesenden sind sich einig: Der Abend hat Spaß gemacht und ist voll und ganz gelungen. Die StudentInnen der ReDI-School waren heute sicherlich nicht zum letzten Mal zu Gast bei MaibornWolff. Ein Workshop zum Thema Design Thinking ist bereits im Gespräch.

 


ReDI-School: Was ist das?

Die ReDI School of Digital Integration ist eine gemeinnützige Digitalschule für technisch interessierte Personen, die neu in Deutschland sind. Die StudentInnen bekommen dort eine qualitativ hochwertige Ausbildung und die Möglichkeit direkt mit digitalen Start-ups- und IT Firmen zusammenzuarbeiten. Die StudentInnen erwerben so wertvolle digitale Fähigkeiten und bekommen zudem die Möglichkeit ein starkes Netzwerk mit Technologieführern, Studierenden und Alumni zu knüpfen. Auf diese Art und Weise werden für die Lernenden völlig neue Möglichkeiten geschaffen. Die Initiative kommt ursprünglich aus Berlin. Seit Anfang diesen Jahres gibt es die ReDI School auch in München. Gerade läuft das zweite Semester, welches am 15.12.2018 endet. Unser MaibornWolff-Kollege Abdulsalam Hamdan war selbst begeisterter Student der ReDI School in Berlin. Für weitere Informationen zu der ReDI School könnt Ihr Euch gerne an Abdulsalam wenden oder die Webseite besuchen.

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