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Erwartungen übertroffen: Der Zwischenstand im Semesterprojekt

7. Dezember 2021    Cybersecurity / Great Place to Work

Seit Oktober arbeiten 30 Studierende der Hochschule Mannheim an einem Semesterprojekt der besonderen Art (wir berichteten): Ein Tool zur Risikoanalyse in Softwaresystemen muss entwickelt werden, das echten Kundenanforderungen genügt. Nun liegen die Zwischenergebnisse vor und wir haben Jannik Pfeifer gefragt, wie es denn läuft. Als Betreuer des Projekts bei MaibornWolff hat er natürlich den besten Einblick in die Fortschritte der Studierenden.

Mit Spaß zum Erfolg

Jannik berichtet, dass alle Teams zur Zwischenpräsentation bereits vollständig lauffähige Software vorweisen konnten, die einen Großteil der Anforderungen umsetzt. Das war keineswegs selbstverständlich, immerhin ist der Anspruch hoch. Analysiert werden muss eine Anwendung, die große Mengen sensibler personenbezogener Daten verarbeitet. Trotz dieser nicht einfachen Ausgangslage haben einige Teams aber sogar schon einen Teil der optionalen Anforderungen umsetzen können. Jannik ist beeindruckt: „[Das haben] wir in dieser kurzen Zeit für absolut nicht realisierbar gehalten. Wir sind überwältigt von dem Fortschritt und haben auch gleichzeitig noch jede Menge Spaß mit dem Projekt, es könnte also nicht besser laufen.“

Mit Unterstützung zu tollen Ergebnissen

Natürlich waren die Studierenden in den letzten zwei Monaten auch nicht auf sich selbst gestellt. In Workshops lernen sie von den Profis, worauf es bei sicherer Softwareentwicklung ankommt. In der vergangenen Woche ging es beispielsweise um das Thema Hacking. Welche Schwachstellen können ausgenutzt werden, was muss alles bedacht werden, um es Angreifern möglichst schwer zu machen? Diese Fragen hat Jannik einen ganzen Tag lang mit den Studierenden bearbeitet. So ist im Web beispielsweise nicht nur wichtig, dass man Seiten gegen die bekannten SQL-Injections absichert. Auch die allgegenwärtigen Cookies können zur Schwachstelle im Sicherheitskonzept werden, wie die Studierenden im Workshop gelernt haben. Auf die theoretischen Teile des Workshops folgten für die Studierenden dann auch gleich praktische Übungen, um das Gelernte selbst auszuprobieren.

Die Abschlusspräsentation der Projekte erfolgt im Januar. Dann wird auch das Gewinnerteam gekürt – bis dahin bleibt es spannend!