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MaibornWolff und QAware starten Venture Studio Twip

2. Dezember 2021    Bei MaibornWolff; Digital Design; Software Development

Twip Team

Eins plus eins ergibt drei. Mathematisch ist diese Gleichung nicht haltbar, bezogen auf das neu gegründete Venture Studio Twip ergibt sie Sinn. Zwei im Softwareengineering erfahrene Mütter, MaibornWolff und QAware, gründen ein gemeinsames Start-up: Twip. Gemeinsam stärker zu sein ist die Losung, in andere Startups und Corporate Ventures zu investieren der Auftrag, ihnen mit Tech-, Recruiting- und Cultural-Know-how zu einem schnelleren Wachstum zu verhelfen das Ziel.

Twip erweitert bisheriges Geschäftsmodell

Auf den ersten Blick sind MaibornWolff und QAware Wettbewerber. Auf den zweiten Blick sind „es zwei Unternehmen, die sich im Herzen ähnlich sind“, wie es Michael Adersberger von QAware formuliert. Beide sind mit weiteren IT-Dienstleistern bereits seit Jahren in einem Best-Friends-Netzwerk verbunden, beide wurden für ihre besondere Unternehmens- und Arbeitskulturen immer wieder als Great Place to Work ausgezeichnet. „Unsere Freundschaft ist die perfekte Grundlage, um Twip zu starten“, sagt Nicolas Olberg von MaibornWolff.

Den Stein ins Rollen brachte ein Gespräch zwischen den beiden CEOs Christian Kamm (QAware) und Volker Maiborn (MaibornWolff): Sie dachten zusammen darüber nach, welche Geschäftsmodelle jenseits der klassischen IT-Dienstleistung zukunftsfähig sein könnten. „Twip erweitert unsere bisheriges Geschäftsmodell. Künftig bauen wir Firmen, nicht nur Software“, erklärt Olberg, der sich zusammen mit Adersberger auf die Suche nach Investments in der Startup-Welt macht. „Dass wir uns selbst hinterfragen, obwohl es uns supergut geht, und neue Wege ausprobieren, gibt mir viel Energie“, beschreibt Olberg.

Twip Website

Softwareengineering vom Prototyp bis zum Produkt

Twip unterstützt Startups und Corporate Ventures mit den Kernkompetenzen ihrer beiden Mütter MaibornWolff und QAware: mit exzellentem Softwareengineering, aber auch beim Aufbau der Recruiting-Prozesse sowie der Arbeits- und Unternehmenskulturen. 

In vielen Startups mangle es genau daran, wie Adersberger und Olberg nach zahlreichen Gesprächen feststellen: „Die Startups haben eine sehr gute, validierte Idee und vielleicht noch einen Prototyp, aber anschließend fehlt es oft an Erfahrung, um diesen technisch umzusetzen. Genau hier setzen wir an: Wir stellen das Produktteam, bauen parallel dazu ein internes Team auf, das dann nach und nach die alleinige Verantwortung übernimmt.“

Die Orientierung am Produkt in den künftigen Twip-Investments eröffnet auch für die eingebundenen Software Engineers von MaibornWolff und QAware zusätzliche Erfahrungshorizonte: Sie können an einem Produkt in einer ganzheitlichen Verantwortung, also vom Digital Design bis zur Skalierung des Geschäftsmodells, arbeiten.

Gesucht sind Startups mit Impact auf Mensch und Umwelt

Neben Olberg und Adersberger komplettieren Bernd Schlüter von QAware sowie auf Seiten MaibornWolffs Heiko Deppler, Katrin Kallweit und Volker Maiborn die Mannschaft von Twip. Katrin Kallweit arbeitete selbst bis vor kurzem bei einem Corporate Venture und weiß um die Herausforderungen, in einem Konzernumfeld ein Startup auf den Weg zu bringen. Zusammen mit Bernd Schlüter und Heiko Deppler wird sie sich mit dieser Zielgruppe näher auseinandersetzen.

„Bei unseren Investments ist uns ein Aspekt besonders wichtig: Wir wollen in nachhaltige Ideen investieren, die Welt dadurch ein Stück besser machen!“, so Kallweit über die Mission von TWIP. Und Olberg ergänzt: „Nachhaltig heißt für uns, dass wir junge Unternehmen unterstützen, die einen Impact haben auf Umwelt und Mensch, die Ressourcen schonen oder positive Auswirkungen auf Gesundheit und Bildung anstreben.“

Gründer und insbesondere Gründerinnen, die sich in dieser Mission wiederfinden und Anschubhilfe brauchen, sind bei Twip genau an der richtigen Adresse.

Michael Adersberger, Heiko Deppler, Katrin Kallweit, Volker Maiborn, Nicolas Olberg und Bernd Schlüter freuen sich über eine Nachricht.