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Von der Theorie in die Praxis mit MaibornWolff und Hochschule Mannheim

15. Oktober 2021   

Der Fachbereich Informatik der Hochschule Mannheim kooperiert jedes Jahr mit einem Unternehmen, um den Studierenden des 3. und 4. Semesters eine ganz besondere Veranstaltung anbieten zu können: IT-Experten werden zum Kunden, die Studierenden bauen echte Produkte für sie. Im Wintersemester 2021/22 übernimmt der Cybersecurity-Bereich von MaibornWolff diese Kundenrolle und stellt den Studierenden eine spannende Aufgabe.

Echte Anforderungen ans Studierenden-Projekt

Am 12. Oktober haben die 30 teilnehmenden Studierende nun ihr Semesterprojekt der besonderen Art erhalten. Eine Lösung zur Bedrohungsanalyse in IT-Systemen soll programmiert werden, die echten Ansprüchen genügt. Gefordert ist eine Implementierung der bei MaibornWolff entwickelten 4x6-Matrix, die dazu dient, potenzielle Angriffe zu identifizieren und die gefundenen Schwachstellen im System grafisch zu modellieren. Jannik Pfeifer (Senior Security Consultant), der das Projekt begleitet, erklärt, dass es bislang kein Produkt am Markt gibt, das diese Methode zur Bedrohungsanalyse implementiert. Die Lösungen der Studierenden sollen also anschließend in den praktischen Einsatz übergehen.

Unterstützung von den Profis

Neben Jannik Pfeifer werden die Studierenden auf Unternehmensseite durch Philip Lorenzi (Bereichsleiter Cybersecurity) und Johannes Geiger (Principal Security Architect) unterstützt, für die Hochschule wird das Projekt von Prof. Peter Kaiser und Prof. Sven Klaus geleitet. Die Experten haben großen Wert darauf gelegt, eine möglichst realistische Situation zu schaffen. So betont Jannik Pfeifer, dass im Rahmen der Auftaktveranstaltung keine umfassende Beschreibung des gewünschten Produkts übergeben wurde. Stattdessen ist es nun an den Studierenden, die besprochenen Wünsche und Idee zu priorisieren und in eine geeignete Form zu gießen.

Ganz allein sind sie mit dieser Aufgabe aber nicht. Nach dem initialen Treffen am Firmenstandort von MaibornWolff in Darmstadt geht es nun mit einer Reihe von Seminaren und Meetings mit den Experten weiter, die den Studierenden das nötige Fachwissen vermitteln. Bis zur Abschlusspräsentation im Januar gibt es also noch einiges zu tun!